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despudelskern

Das also ist des Pudels Kern

Zeile für Zeile | Meine eigene Wüste | Zeile für Zeile | Mein Paradies

Ich lese gerade

Lockwood & Co. - Das Grauenvolle Grab (Die Lockwood & Co.-Reihe, Band 5)
Katharina Orgaß, Gerald Jung, Jonathan Stroud
Die Dame vom See (Hexer, #5)
Andrzej Sapkowski, Erik Simon
Sleeping Beauties
Stephen King, Owen King, Bernhard Kleinschmidt
Bereits gelesen: 502/960 pages
Deutsch für Kenner
Wolf Schneider

Statistik | Neil Gaiman: Fabeln und Reflexionen

Statistik: Neil Gaiman: Über die See zum Himmel

Statistik | Neil Gaiman: Die Zeit des Nebels (Sandman 04)

Statistik | Neil Gaiman: Traumland (Sandman 03)

Statistik | Neil Gaiman: Das Puppenhaus (Sandman 02)

Statistik | Neil Gaiman: Präludien und Notturni

Statistik | Andrzej Sapkowski: Der Schwalbenturm

Erster Satz | Andrzej Sapkowski: Der Schwalbenturm

Der Schwalbenturm (Hexer, #4) - Andrzej Sapkowski, Erik Simon

Wie allgemein bekannt, dreht sich das Weltall - wie auch das Leben - im Kreis.

 

Es ist ein Rad, auf dessen Felgen acht magische Punkte markiert sind, die eine ganze Umdrehung ergeben, also den Jahreszyklus. Diese Punkte, die sich auf der Radfelge paarweise genau gegenüber liegen, sind: Imbaelk oder die Knospung, Lammas oder die Reife, Belleteyn oder die Blüte und Saovine oder das Absterben. Auf dem Rad sind auch die beiden Sonnenwenden bezeichnet, Midinvaerne im Winter und Midaëte im Sommer. Des Weiteren gibt es die beiden Tagundnachtgleichen, Beith im Frühjahr und Velen im Herbst. Diese Daten teilen den Radumfang in acht Teile - und so wir im Elfenkalender auch das Jahr unterteilt. 

 

 

 

Statistik | Andrzej Sapkowski: Feuertaufe

Statistik | Andrzej Sapkowski: Die Zeit der Verachtung

Statistik | Andrzej Sapkowski: Das Erbe der Elfen

Erster Satz | Andrzej Sapkowski: Feuertaufe

Feuertaufe (Hexer, #3) - Andrzej Sapkowski, Erik Simon

Im Gebüsch rumorten Vögel.

 

Die Hänge der Schlucht waren mit dichtem Gestrüpp von Brombeeren und Berberitzen überwuchert, ein traumhafter Ort zum Brüten und zum Fressen; es war also kein Wunder, dass es dort von Vögeln wimmelte. Hingebungsvoll trillerten Grünfinken, zwitscherten Hänflinge und Grasmücken, alle paar Augenblicke ertönte auch das kräftige "pinkpink" eines Buchfinks. Der Fink kündigt Regen an, dachte Silva und schaute instinktiv zum Himmel. Es waren keine Wolken zu sehen. Aber Finken kündigen immer Regen an. Ein wenig Regen würde nicht schaden. 

Erster Satz | Kevin Hearne: Erschüttert

Die Chronik des Eisernen Druiden / Erschüttert: Die Chronik des Eisernen Druiden 7 - Kevin Hearne, Friedrich Mader

Nur wenige dinge wecken so schnell alte Erinnerungen wie Autoritätspersonen aus unserer Jugend.

 

Damit will ich nicht behaupten, dass das unbedingt schöne Erinnerungen sind; sie sind einfach da und werfen uns gern zurück in Rollen, die wir eigentlich schon längst hinter uns gelassen haben sollten. Manchmal sind diese Erinnerungen glücklich und bieten und Geborgenheit wie die Liebe einer Mutter. Häufiger allerdings haben sie die Schärfe von Raureif, die zuerst beißt, dann betäubt und schließlich als eisige Kälte tief in die Knochen kriecht. 

Erster Satz | Kevin Hearne: Gejagt

Die Chronik des Eisernen Druiden / Gejagt: Die Chronik des Eisernen Druiden 6 - Kevin Hearne, Friedrich Mader

Schon merkwürdig: Wenn man sich sicher fühlt, fällt einem partout nicht mehr ein, was man eigentlich machen wollte, aber wenn man um sein Leben rennt, erinnert man sich an die ganze Liste von Dingen, zu denen man nie gekommen ist. 

 

Zum Beispiel wollte ich nicht schon immer mal zusammen mit einem schnurrbärtigen Typen sinnlos besaufen, ihn auf seine Bude schleppen, noch ein paar Gläser mehr kippen, bis die Möglichkeit eines ernsthaften Leberschadens in gefährliche Nähe rückt, und ihm dann, wenn er bewusstlos ist, die Hälfte seines Schnauzers wegrasieren. 

Lesechallenge 2017

Irgendwie ist es gemein, dass es bei der Lesechallenge nach Büchern und nicht nach Seiten geht. Man könnte ja lauter 250-300 Seiten Romane lesen und käme damit gut durch.

 

Aber wenn man sich oft 600 - 1000+ Seiten Wälzer heraussucht, kommt man sich am Ende des Jahres ein bisschen wie Legolas bei der Schlacht um Minas Tirith vor.  

 

Da steht dann der Counter der Challenge wie Gimli neben Dir und sagt: 

 

Der zählt trotzdem nur als einer!

 

Der zählt trotzdem nur als einer! 

 

 

 

Ich würde ja gern noch ein bisschen aufholen, bis Ende des Jahres, aber nun lacht mich der neue Stephen King "Sleeping Beauties" mit 960 Seiten an ... -.- 

 

Hach ja, immer diese Entscheidungen. :) 

Rezension | Stephen King/Richard Chizmar: Gwendys Wunschkasten

Gwendys Wunschkasten - Stephen King, Richard Chizmar, Ulrich Blumenbach
Gwendys Wunschkasten ist eine Zusammenarbeit zwischen Stephen King und Richard Chizmar, eine Herausgeber von dark-fantasy- und Horror- Geschichten.  Die Kurzgeschichte hat knapp 125 Seiten und erzählt die Geschichte von Gwendy, - ein Mix aus Gwendolyn und Wendy, - die mit 12 Jahren von einem fremden Mann einen kleinen Kasten mit besonderen Fähigkeiten bekommt. 
 
Gwendy ist zu Beginn stark übergewichtig, hat sich jedoch vorgenommen vor dem Wechsel auf die höhere Schule Gewicht zu verlieren. Dazu rennt sie jeden Tag die Stufen der „Selbstmord-Treppe“ hinauf zum Castle-View. Dort trifft sie einen Mann, der sie erst eine ganze Weile beobachtet, und ihr eines Tages einen Kasten schenkt. Einen Kasten, mit Hebeln und Knöpfen, der nun Gwendy ganz allein gehört. 
 
Für Stephen-King-Kenner: Die Geschichte spielt in Castle Rock, größere Anspielungen auf andere Werke dort konnte ich allerdings nicht erkennen. 
 
Die Idee hat Potential. 
 
Es wird nicht genutzt. 
 
Der Kasten, der wertvolle Silberdollar ausspuckt und kleine Schokoladentiere, die einem die Lust auf weitere Süßigkeiten nehmen, hat neben diesen eher harmlosen Funktionen eine weitaus bedrohlichere Funktion. Es geht um nichts anderes als die Möglichkeit die Welt zu zerstören. Außerdem bewirkt der Kasten Dinge im Leben seines Besitzers, wenn dieser ihn in Ruhe lässt. Eine furchtbare Macht, mit einem nicht zu verachtenden Vorteil. In der Hand eines Kindes. 
 
Das Problem bei dieser Geschichte ist, dass die Idee nicht ausgespielt wird. Das ganze Buch ist hauptsächlich nur … nett. Es gibt keine nennenswerten Konsequenzen, und die Autoren King und Chizmar schaffen es die negativen am Ende auch noch zu verneinen. Die einzige Reibungsfläche der ganzen Geschichte wird am Ende weg-erzählt. Selbst der Höhepunkt ist unspektakulär, weil Gwendy als Charakter eine Katastrophe nicht mehr tragen kann, als dass es mich angemessen berühren würde. 
 
Es mag von mir als Leser oberflächlich sein, aber ich fühle mehr mit Menschen mit, die es anderweitig schwer haben, als mit Menschen, bei denen ich weiß, dass sie am Ende ganz sicher wieder auf den Füßen landen. Die Tragik verliert ihr Gewicht. 
 
Gwendys Wunschkasten ist eine nette Geschichte. Mehr nicht.