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despudelskern

Das also ist des Pudels Kern

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Die Flüsse von London  - Ben Aaronovitch, Karlheinz Dürr

 

 

 

 

Alles begann an einem kalten Dienstag im Januar, morgens um halb zwei, als Martin Turner, Straßenkünstler und nach eigenen Worten Gigolo in Ausbildung, vor der Säulenvorhalle von St. Paul's am Convent Garden über eine Leiche stolperte. 

 

 

Gern ist von einem Vergleich mit Harry Potter die Rede. Das einzige, was die Werke gemein haben ist, dass es um Zauberer geht und sie in Großbritannien spielen. Aber irgendwie muss man die Werbekurbel wohl in Schwung bringen und den Leuten das Buch schmackhaft machen. Die Flüsse von London sind gut. Wirklich gut. Ich habe diesen ersten Teil der Reihe nun schon zum zweiten mal gelesen und es tat dem Buch keinen Abbruch. Was für es spricht, da manche Werke nur einmal interessant sind. Jetzt war die Lektüre nicht mehr ganz frisch und neu, aber es konnte mich wieder fesseln. Ein lebhaftes London als Setting, ein spannender kriminalistischer Plot. Die Art, wie Aaronovitch die Themen Magie und Zaubern aufgreift, wie er alte Legenden und neue Ideen zu einem stimmigen Gesamtbild verwebt. Phantastische Elemente in einer realen Stadt, dass ist für mich gelungene Urban Fantasy.  Besonders positiv aufgefallen sind mir seine Erläuterungen zu moderner Polizeiarbeit. Eine Abwechslung zu allen TV-Supercops und diversen schwer depressiven Kommisaren mit einem Rattenschwanz an psycho-sozialen Problemen. 

 

 

"Keine Angst, es ist im Grunde genauso wie hier auf dem Land", sagte ich. "Nur eben mit mehr Leuten."