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despudelskern

Das also ist des Pudels Kern

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Eisige Schwestern: Psychothriller - S.K. Tremayne, Susanne Wallbaum

Der erste Satz

Unsere Stühle stehen zwei Meter voneinander entfernt.

 

 

Zuerst hatte ich noch vier Sterne gegeben, weil ich erstaunt darüber war, wie unterhaltsam, leicht und schnell das Lesen dieses Buches war. Gar nicht mal so schlecht, dachte ich. Rückblickend war es aber auch gar nicht mal so gut.

 

Es ist eines der typischen Bücher die man lesen kann, die man aber nicht lesen muss. Es ist okay. Nicht mehr, nicht weniger. Klassische Trivialliteratur, was hier keineswegs abwertend gemeint ist. Ich habe es, wie gesagt, recht flott runter gelesen und das geht bei mir meistens bei den Büchern gut, die zwar amüsieren, aber auch nicht viel Substanz haben, an der ich zu kauen hätte.

 

 Ich hatte das Gefühl über die tote Schwester mehr zu erfahren, als über den Rest der Besetzung, was alles über die durchschnittlichen Figuren dieses Romans aussagt. Sie waren sympathisch, aber es handelt sich bei den meisten um Nebenfiguren, die für die Geschichte nicht relevant sind und da auch nicht viel Zeit haben, irgendeine Tiefe zu entwickeln. Bzw. da sie keine Relevanz haben, müssen sie auch keine Tiefe entwickeln.  Mit der Figur Sarah, die Mutter, eckte ich Streckenweise an, weil sie zwischendurch zur Hysterie neigt und ich hysterische Frauen in Thrillern eher nervig empfinde, als das mich das mit ihnen mitfühlen lässt.

 

Eisige Schwestern ist eine Art Mystery - Thriller, mit sehr zahmer Mystery und mäßigem Thriller- Faktor und im Wesentlichen ein Kammerspiel mit vier Personen. Vater, Mutter, Zwilling und toter Zwilling.  Die Geschichte wird aus Sicht der Eltern erzählt, wobei nach und nach mehr Informationen Preis gegeben werden und der Autor zum Spannungsaufbau den Perspektivenwechsel nutzt. Handwerklich nichts neues, aber solide Umsetzung.

 

 

 

Der letzte Satz

Sgurr an Fhuarain, Sgurr Mor, Fraoch Bheinn