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Bereits gelesen: 502/960 pages
Shining - Stephen King

Jack Torrance und das Overlook Hotel. Eine langsam startende, immer schneller werdende Rutschpartie in den absoluten Wahnsinn.

 

Wendy ist der ohnmächtige, aber trotzdem bis zu Letzt kämpfende Gegenpol. Danny, der Junge, der heimliche Protagonist, die "Carrie" in diesem Buch. Das Kind hat die übersinnlichen Fähigkeiten. Jack Torrance, der Alkoholiker, der Schriftsteller, der Choleriker, der im Hotel seine letzte Chance sieht, sein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen.

 

Das Buch liefert zu Beginn einige Hintergrundgeschichten der Familie Torrance, was hauptsächlich zum besseren Kennenlernen der Familie dient. Der Hauptteil spielt sich im besagten Overlook - Hotel ab, welches, ganz nach Stephen King Manier nicht nur verflucht, sondern schlichtweg von Grund auf böse ist.

 

Was eigentlich ein Kammerspiel zwischen drei Personen sein könnte, oder dreieinhalb, denn Danny ist erst fünf Jahre alt, wird zu drei Auseinandersetzungen mit dem Hotel, mit sich selbst und innerhalb der Familie.

 

Die übersinnlichen Elemente, bis auf das Titel gebende Shining halten sich in Grenzen und auch das Hotel gibt erst relativ zum Schluss seine wirklich wahre Natur an, wobei Stephen King durch sein gewohntes Vorshadowing einiges andeutet.

 

Alles in allem wieder glaubwürdige Charaktere, übersinnliche Elemente und der gewohnte Stephen-King-Horror, den ich nicht wirklich gruselig finde, nicht mehr. Aber das tut dem Lesespaß keinen Abbruch.

 

Könnte für manch einen zu langatmig sein. Bis mal etwas "gruseliges" passiert ist es viel Charakterstudie und Ortsbeschreibung, ein Kammerspiel zwischen drei Figuren, mit eher langsam sich aufbauender Spannung und viel Fokus auf Hintergründe.  Das Buch dürfte vielleicht weniger geeignet sein für Leser, die eher auf schneller, rasante Aktionen stehen.