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despudelskern

Das also ist des Pudels Kern

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Der erste Satz

Ich besaß zwar einen Wagen, aber in jenem Herbst des Jahres 1973 ging ich von Mrs Shoplaws Strandquartier im kleinen Örtchen Heaven's Bay aus meistens zu Fuß nach Joyland.

 

Der Beginn, die ganze Zeit im Parkt Joyland ist wie eine kleiner Tagesausflug in einen Vergnügungspark. Den Rest des Buches fand ich, als jemand der gern Stephen King liest, schwach.

 

Die Handlungsstränge sind halbgar, ein wenig Krimi hier, ein bisschen Mysteriöses da. Der einzige Grusel, der Geist im Horror Haus, löst sich innerhalb eines Absatzes. Eine wirkliche Bedrohung gibt es nie. Was die Aufklärung der Morde und das Finden des Mörders angeht ... wenig spektakulär.

 

Die langen Spätziergange am Strand erinnerte mich an Wahn (Duma Key), da King hier offensichtlich die selben Elemente verarbeitet hat. Warum nicht. Wer mag keine Standspaziergänge und Limonade?

 

Trotzdem war das Buch enttäuschend. Es klingt leider für mich zu sehr nach einem Buch, das geschrieben wurde, um ein neues Buch auf den Markt werfen zu können. Ich hoffe King wird nicht einer der Autoren, der am Fließband Bücher produziert die immer nach Schema F funktionieren. Er hat bis jetzt immer sehr viel geschrieben und er hatte seine wiederkehrenden Eigenheiten, das ja. Aber ich hatte bis jetzt nie das Gefühl in seinen Werken ein trockenes Schema, eine Produktions-Schablone,  vorzufinden.

 

Bis jetzt. Bis auf Joyland. Leider.

 

 

Der letzte Satz

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